Lernen und Verändern im Lebendigen System. – Warum Rhythmus?

Rhythmus gibt Struktur und diese gibt uns die sichere Umrahmung für Freiheit und Kreativität, ohne den Zusammenhalt und Fokus zu verlieren.

Um Veränderungsprozesse zulassen zu können, brauchen wir eine sichere Umrahmung.

Die Arbeit mit dem Rhythmus bietet ein Erfahrungsfeld, welches natürliche Weisheit und Effizienz in Veränderungsprozessen spiegelt, erkennbar und übertragbar macht.

Jeder Veränderungsprozess ist ein Lernprozess. Einerseits passieren Lern- und Veränderungsprozesse im privaten, beruflichen und politischen Alltag permanent. Andererseits werden wir in diesen Prozessen immer wieder gefordert uns neu zu öffnen, um „etwas anders zu machen“.

Rhythmus ist ein wunderbares Lernfeld, weil wir von der „Bewegung der Natur“ lernen können wie Evolution geschieht. Durch Raus- und Reinfallen in den Rhythmus vertieft sich unsere Kapazität zur Stabilität inmitten grosser Vielschichtigkeit. Wir lernen innerlich stabil und wach an einer „Sache“ dran zu bleiben, in Kontakt mit uns selbst und den anderen.

Ein „System“ entwickelt sich nicht weiter, indem es permanent an den bestehenden äusseren Strukturen feilt und nur darauf fokussiert ist immer „besser“ oder erfolgreicher zu werden. Befolgen wir einseitig diesen Weg, bewegen wir uns in eine Starre, vielleicht in eine Art Perfektion, die aber nicht mehr Lebendig ist. Oft verlieren wir damit auch an Stahlkraft und Freude. Die Mission, das Herzblut kann dabei versiegen.

Die Komplexität unserer Welt gibt uns eine grosse Chance in unserem Tun und Handeln wieder mehr zu unserer Verbindung mit der Natur zurück zu kehren. Wir sind Teil der Natur, wir SIND Natur. Die Natur macht uns vor, wie Struktur und Freiheit, Ordnung und Chaos, Intention und Offenheit, Wissen und Nicht-Wissen in einem ständigen Tanz sind. In diesem Tanz gebiert sich das Neue.

Daher!

Fehler bringen uns weiter! Fehlertoleranz und Fehlerfreundlichkeit lässt Vielfalt zu.

Fehler sind Quelle der Wirklichkeit.

Fehler lehren uns Demut und Toleranz.

Hier geht es darum das alte Konzept von „Fehler“ zu verlernen!

Lernen und Veränderung ist ein ständiges Abgleichen, ein Loslassen und Wiederfinden, ein aussortieren zwischen Veraltetem und Bewährtem. Lernen und Verändern ist ein kreativer Prozess.

Er braucht Gefühle und Emotion.

Lernen und Verändern ist auch im System eines Kollektivs (Teams, Firma) immer ein einzigartiger und individueller Prozess.

Meine Erfahrung mit der Rhythmus Arbeit bestätigt immer wieder, dass wir vermehrt gerade in der Neu-Orientierung und in Prozessen der Lösungsfindung effizienter und schneller zu Resultaten kommen, wenn wir nicht nur geistig und verbal an den Strategieveränderungen arbeiten.

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